Outsourcing
Von Dr. Regina Sailer

Vorteile: Konzentration und Flexibilität

       Sie können sich auf die Kernkompetenzen Ihres Unternehmens konzentrieren und ersparen sich das Kopfzerbrechen über mangelndes Know-how und unqualifizierte Mitarbeiter. Geschäftsprozesse werden rationeller, Prozesse einfacher. Die Gesamtbetriebskosten sinken und lassen sich besser kalkulieren. Auslagerungen machen Ihr Unternehmen zudem flexibler und mobiler. Es kann schneller auf Veränderungen reagieren und schneller wachsen. Wichtig außerdem: Es werden keine Mittel durch Investitionen gebunden und das Kreditrating verbessert sich.

Nachteile: Abhängigkeit und Kompetenzverlust

       Vor allem das Outsourcen von Schlüsselprozessen birgt Risiken durch die so entstehenden Abhängigkeiten, z.B. falls ein externer Zulieferer sich als nicht zuverlässig genug erweist. Wichtiges Know-how kann verloren gehen. Auch die Abgrenzung vom Mitbewerb, der auf denselben Dienstleister zurückgreifen kann, wird schwieriger. Die erwarteten Kostenvorteile treffen zudem mittel- und langfristig nicht immer ein.

Fazit: Rückgängig machen ist oft schwer


        Erfolgreiches Outsourcing fängt mit Selbstkritik an. Sehen Sie sich unvoreingenommen die Situation im Unternehmen an: Können externe Dienstleister bestimmte Services, die Ihr Geschäftsmodell erfodert, besser, schneller, billiger und mit einem geringeren Risiko erledigen? Falls ja, sollten Sie an eine Auslagerung denken - und zwar rechtzeitig. Prüfen Sie nicht erst dann ein Outsourcing, wenn in Ihrem Betrieb schon vieles im Argen liegt. Und bleiben Sie realistisch. Outsourcing ist kein Universalrezept: Es kann sich als unerwartet zeitintensive, schwer steuerbare und mitunter qualitativ enttäuschende Angelegenheit erweisen.
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